Die geschäftliche Kommunikation wandelt sich – wir sind heute mobil und hochgradig interaktiv. So hat der gesamte mobile Datenverkehr einen Umfang von über 237 Petabyte pro Monat – erstaunlicherweise das Dreifache des Internetdatenverkehrs im Jahre 2000.
Crossbeam arbeitet mit über 30 Mobilfunkbetreibern weltweit zusammen, um den Datenverkehr von Mobilfunkteilnehmern im GPRS-Kern für 2G/3G und im Evolved Packet Core (EPC) für 4G/LTE-Netze zu schützen, zu optimieren und zu steuern. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Crossbeam heute die Gi- und Gp-Schnittstellen schützt und zwischen IPv4 mit Large Scale NAT zu IPv6 übersetzt.

Die Crossbeam-Architektur wurde speziell dafür konzipiert, die rigorosen Anforderungen des Mobilfunknetzes zu bewältigen. Jedes Smartphone oder Tabletgerät startet mehrere Sitzungen, und die X-Series kann heute 50 Millionen Sitzungen gleichzeitig und 320.000 neue Verbindungen pro Sekunde verarbeiten, wobei die Kapazitäten im Laufe der Zeit noch steigen werden.

Unglaubliche 50 Prozent des mobilen Datenverkehrs bestehen aus Videodaten mit einer riesigen Menge von HTTP-Daten, normalerweise in Form kleiner Pakete, die viele Sicherheitsprozessoren strapazieren. Nicht Crossbeam. Die X-Series-Plattform treibt die schnellste Firewall der Welt an und schützt bis zu 22 Millionen Pakete realer Mobilfunkdaten pro Sekunde.

Crossbeam verfügt über einen einzigartigen und erprobten Ansatz für den Schutz von Mobilfunkbetreibern in der ganzen Welt. Wir arbeiten mit den besten Sicherheitsanbietern zusammen, um maximalen Schutz für IP-Datenverkehr über das öffentliche Internet (Gi) oder IP-Datenverkehr von einem Roaming-Partner (Gp) zu bieten oder das HLR zu schützen. Die Kombination von Check Point Security Gateway und Check Point Firewall-1 GX on Crossbeam ist fähig, Ihr GPRS-Mobilfunknetz zu schützen.

Wenn neue IP-Dienste und neue Einnahmequellen (Domänen) implementiert werden – wie etwa IMS (IP Multimedia Subsystems) und Value Added Service Domains –, stellen die Schnittstellen zu externen Netzwerken neue Schwachstellen für den Evolved Packet Core dar. Zum Schutz vor diesen Schwachstellen wird eine Firewall zwischen dem EPC und den externen Netzwerken empfohlen.

Mit der anpassungsfähigen und skalierbaren Architektur von Crossbeam ist die X-Series-Plattform fähig, den Evolved Packet Core (EPC) am Serving Gateway (S-GW) und dem Packet Data Network Gateway (PDN GW) zu schützen.

Im Januar 2011 hat die IANA offiziell den letzten IPv4-Block vergeben. Auch wenn ein natives IPv6-Netzwerk wohl noch eine Dekade entfernt ist, beschleunigt sich der Übergang zu IPv6 aufgrund der Entwicklung zu LTE/4G- und IP-fähigen Mobilgeräten, die immer online sind. Crossbeam ist bereit, Unterstützung bei den IPv4-zu-IPv6-Übergangstechnologien zu leisten, wie zum Beispiel:
- Implementierung von Hochleistungs-Large-Scale-NAT (LSN) unter Beibehaltung von IPv4-Adressen
- Dual-Stack zur Unterstützung einer vollständigen Koexistenz von IPv4 und IPv6 innerhalb desselben Netzwerks und kompatibel mit 3GPP Rel. 8 oder höher
- IPv6-Tunneling-Verfahren, um Teile des Netzwerks zu umgehen, die noch kein IPv6 unterstützen